
Mitten im Dorf steht sie.
Die Christuskirche.
Um sie herum wohnen und leben wir.
Weltersbach ist für viele Menschen ein guter Ort.
Hier leben wir zusammen.
Hier fühlen wir uns geborgen.
Als Gemeinde kommen wir zusammen
und suchen die Nähe Gottes.
Wir singen und beten und hören auf Gottes Wort.
Es tut uns gut, „mitten drin“ zu sein.
Denn wir erleben:
Unser Lebensradius wird kleiner.
Trotzdem rücken wir nicht an den Rand der Gemeinde.
Denn unsere Gottesdienste und Bibelstunden
werden im Fernsehen übertragen.
Sie sind in allen Häusern im Dorf zu empfangen.
Wir sind anders, als andere Gemeinden.
Denn wir sind etwa 130 Senioren, die auch vor Ort leben.
Unsere Gemeinde, ist eine Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde.
Gemeinde ist für uns Begegnung mit Jesus Christus.
Gleichzeitig aber auch Lebensgemeinschaft.
Und das hat bei uns in Weltersbach eine besondere Bedeutung.
Unsere Lebensgemeinschaft ist ein Geschenk.
Und eine Herausforderung.
Wir haben einander im Blick.
In unserem Miteinander bemühen wir uns
mit unserer Kraft und Zeit einander zu begleiten.
Auch an den Grenzen des Lebens.
Wir trösten und versorgen einander.
Es fordert uns heraus, sich dem Leid und Schmerz
des Lebens zu stellen. Sich auch mit Grenzen
und dem eigenen Sterben auseinanderzusetzen.
Aber wir machen auch diese Erfahrungen:
Menschen blühen im Alter auf.
Sie entwickeln sich im Glauben.
Da wir eng miteinander leben,
brauchen wir füreinander Liebe und Barmherzigkeit.
und immer wieder die Bereitschaft einander zu vergeben.
Und wir brauchen IHN, Jesus Christus, in unserer Mitte.
Den Auferstandenen.
Der uns vergibt, heilt und segnet.
Wir sind eine Gemeinde, die viel Lebenserfahrung mitbringt.
Aber auch viel Glaubenserfahrung.
Wir lernen miteinander immer wieder aufs Neue
freundlich und wertschätzend umzugehen.
Dabei wollen wir Gemeinde „für andere“ sein.
Auch für alle, die mit uns in Weltersbach wohnen und leben.
Sie alle sind bei uns herzlich willkommen.
Und sie sind Jesus Christus willkommen.
Er lädt zu sich sein.
Dabei fragt er nicht nach Stil und Kirchenzugehörigkeit,
sondern lädt ein, ihm zu vertrauen.
Wir wünschen uns, dass unsere Gemeinde die Weite des Glaubens widerspiegelt.
Eine Weite, bei der konfessionelle Prägungen unbedeutend sind.
Alle drei Monate feiern wir einen gemeinsamen Gottesdienst
mit unserer evangelischen Nachbargemeinde.
Für unseren eigenen Weg und unsere Gemeinschaft
wünschen wir uns die Leitung Gottes.